Prag Privat – Die goldene Stadt in ihrer ganzen Geschichte

Prag Privat – Die goldene Stadt in ihrer ganzen Geschichte

Grösste Burganlage der Welt, Karlsbrücke im Morgengrauen, Kafka in der Goldenen Gasse, Josefov mit 77.297 Namen und der Wenzelsplatz der Samtenen Revolution: Prag ist tiefer als jede Gruppenführung reicht.

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Dauer

2–3 Tage

Region

Prag, Tschechien

Format

Private Chauffeur-Reise

Highlights

  • Hradschin – grösste Burganlage der Welt, Veitsdom, Schatzkammer, Goldene Gasse
  • Karlsbrücke um 6:30 Uhr – Morgengrauen, Moldau-Nebel, ohne Touristenströme
  • Josefov – sechs Synagogen, Alter Jüdischer Friedhof, 77.297 Namen in der Pinkas-Synagoge
  • Wenzelsplatz – 1918, 1939, 1968, 1989: vier Zeitenwenden in einem Stadtbild
  • Malá Strana und Palaisgärten – das barocke Prag unter dem Burgberg
  • Anfahrt per Luxuslimousine aus Berlin, Dresden oder München

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Erlebnisbeschreibung

Lage und Charakter

Prag liegt im Herzen Böhmens, an der Moldau (Vltava), 350 Kilometer östlich von München, 280 Kilometer südöstlich von Berlin und 300 Kilometer nördlich von Wien. Die Stadt liegt auf mehreren Hügeln; der Hradschin (Burgberg) auf der linken Moldauhälfte dominiert das Panorama. Das historische Stadtzentrum – Altstadt, Neustadt, Kleinseite (Malá Strana) und Hradschin – ist seit 1992 UNESCO-Welterbe.

Prager Burg: Grösste Burganlage der Welt

Der Hradschin (tschechisch: Pražský hrad) ist die grösste geschlossene Burganlage der Welt – 570 Meter lang, 130 Meter breit, von der Moldau aus gesehen eine Stadtsilhouette für sich. Kontinuierlich seit dem 9. Jahrhundert besiedelt, war er Residenz böhmischer Fürsten, Könige, Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (Karl IV.) und tschechoslowakischer Präsidenten. Heute ist er Amtssitz des tschechischen Staatspräsidenten.

Im Inneren: der Veitsdom (seit 1344 gebaut, erst 1929 fertiggestellt), dessen Glasfenster Alfons Mucha entwarf; die Schatzkammer mit der Böhmischen Königskrone; die Goldene Gasse mit ihren winzigen Handwerkerhäusern aus dem 16. Jahrhundert – Franz Kafka lebte 1916-1917 im Haus Nr. 22. Der Blick vom Burgberg auf die Prager Altstadt und die Moldaubrücken ist einer der grossen Stadtpanoramen Europas.

Karlsbrücke: 30 Heilige im Morgengrauen

Die Karlsbrücke (Karlův most), 1357 von Kaiser Karl IV. begonnen und 1402 fertiggestellt, verbindet Altstadt und Kleinseite über die Moldau auf 516 Metern. 30 barocke Heiligenskulpturen säumen die Brüstung; die meisten sind Kopien (Originale im Nationalmuseum), aber die Wirkung bei Morgendämmerung, wenn der Hradschin im Nebel liegt und noch keine Touristenströme die Brücke bevölkern, ist von stiller Schönheit. Wir beginnen den ersten Besuchstag um 6:30 Uhr auf der Brücke – das ist Prag, wie es nur wenige sehen.

Josefov: Das jüdische Erbe Prags

Das ehemalige jüdische Viertel Josefov (benannt nach Kaiser Joseph II., der 1782 die schlimmsten Judengesetze aufhob) ist einer der bedeutendsten jüdischen Gedächtnisorte Europas. Sechs Synagogen aus dem 13. bis 18. Jahrhundert – Maisel-, Pinkas-, Spanische, Klaus-, Alt-Neue-Synagoge und Ceremonial Hall – sind zugänglich und vermitteln tausend Jahre jüdisches Leben in Böhmen. Der Alte Jüdische Friedhof, mit übereinander geschichteten Gräbern aus 500 Jahren, ist ein Ort von einzigartiger Atmosphäre.

Die Pinkas-Synagoge ist heute ein Mahnmal der Shoah: An ihren Wänden sind die Namen aller 77.297 böhmischen und mährischen Juden eingraviert, die im Holocaust ermordet wurden.

Prag 1968: Der Frühling und das Ende

Am 21. August 1968 marschierten Truppen des Warschauer Pakts in Prag ein und beendeten den "Prager Frühling" – den Versuch der tschechoslowakischen Führung unter Alexander Dubček, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu gestalten. Das Bild des jungen Mannes vor dem sowjetischen Panzer auf dem Wenzelsplatz wurde zum Sinnbild einer Generation. Die Geschichte dieses Platzes – wo 1918 die Republik ausgerufen, 1939 die Nazis einmarschierten, 1968 die Panzer rollten und 1989 die Samtene Revolution begann – ist in einem einzigen Stadtbild verdichtet.

Video-Transkript: Reisebericht Prag 2017 (8:46 min)

0:00:10 – Von unserem tschechischen Hotel fuhren wir mit der Straßenbahn (30–40 Minuten) Richtung Altstadt. Erste Blicke auf die zahlreichen Prager Brücken. Prag – die goldene Stadt – mit vielen Touristen und Ausflugsbooten auf der Moldau.

0:00:55 – Auf der Karlsbrücke: die Hauptattraktion schlechthin. Rund um die Brücke gibt es Stände mit Prager Spezialitäten und Souvenirs – zu überteuerten Preisen. Tipp: Wer ein paar Hundert Meter Richtung Innenstadt weitergeht, findet normale Supermärkte in unter einem Kilometer Entfernung.

0:02:20 – Beeindruckende Verzierungen an Gebäuden und Kirchen. Das Intercontinental-Hotel liegt direkt an der Brücke. Oldtimer-Cabriolets bieten Stadtrundfahrten an.

0:03:03 – Von der Brücke aus lässt sich der Burgberg (Hradschin) auf zwei Wegen erkunden: zu Fuß die Treppen hoch oder per Bergbahn. Von oben gibt es ein Restaurant und einen der besten Panoramablicke über die gesamte Stadt.

0:04:01 – Zweiter Tag, Prager Burg: Nach Sicherheitskontrolle am Eingang gelangt man in den weitläufigen Innenhof mit dem Veitsdom und mehreren Kapellen. Highlight ist eindeutig der Veitsdom – gotische Architektur, prächtige Glasfenster, und stets Hochzeitspaare aus aller Welt, die sich hier fotografieren lassen. Warteschlange für den Einlass: mehrere Stunden.

0:05:24 – Rund um die Karlsbrücke bieten sich zahlreiche unterschiedliche Perspektiven: enge Gassen mit eigener Ampelregelung, historische Straßenbahnen, Aussichtspunkte. Tagsüber sehr belebt, morgens fast menschenleer.

0:05:58 – Nicht weit von der Brücke: die Deutsche Botschaft. Ein nahegelegener Hügel zeigt Prags ganze Ausdehnung – Altstadt und Plattenbau-Viertel nebeneinander.

0:07:50 – Abendimpressionen: Karlsbrücke und Hradschin bei Nacht. Mit zwei Tagen Zeit lässt sich das Stadtgebiet entspannt durchlaufen. Am nächsten Morgen Abfahrt Richtung Deutschland.

Impressionen

Karlsbrücke Prag über der Moldau
Prager Altstadt
Historische Gebäude in Prag
Blick auf die Moldau und Prag
Turm in der Prager Altstadt
Kirche in Prag

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Prag-Tour?
Für eine gründliche Stadtreise empfehlen wir 2 bis 3 Tage. An zwei Tagen lassen sich Prager Burg, Josefov, Karlsbrücke und Wenzelsplatz in Ruhe erleben. Ein dritter Tag ermöglicht Ausflüge in die Kleinseite oder angrenzende Regionen.
Wie reisen wir nach Prag an?
Wir bringen Sie im Luxusfahrzeug: ab Berlin ca. 3 Stunden, ab Dresden ca. 1,5 Stunden, ab München ca. 3,5 Stunden. Eine separate Anreise per Flug oder Bahn ist nicht notwendig – die Fahrt ist Teil der Reise.
Wie viele Personen können teilnehmen?
Unsere Privattouren sind für bis zu 4 Personen ausgelegt. Das Fahrzeug bietet komfortablen Platz für bis zu 4 Gäste plus Reisegepäck.
Was ist im Leistungsumfang enthalten?
Enthalten sind: Chauffeurservice ab Ihrer Abholadresse, Auswahl und Buchung handverlesener Hotels sowie persönliche Reisebegleitung vor Ort. Einzelne Eintrittsgelder, Mahlzeiten und persönliche Ausgaben werden separat abgerechnet. Endpreis auf Anfrage.
Wann ist die beste Reisezeit für Prag?
Wir empfehlen Frühjahr (April/Mai) und Herbst (September/Oktober): angenehme Temperaturen, weniger Touristenandrang. Die Sommermonate sind sehr voll. Im Winter wirkt Prag besonders stimmungsvoll.

Ihr Erlebnis

  • Private Fahrt im Luxusfahrzeug
  • Persönlicher Fahrer & Reisebegleiter
  • Handverlesene Luxushotels
  • Flexible Anpassung der Route

Warum diese Reise?

Prag ist nicht schwer zu erreichen, aber schwer zu verstehen. Wer die Geschichte und die Architektur kennt, sieht eine vollkommen andere Stadt. Unsere Reisebegleiter kennen Prag in seiner Tiefe – und öffnen Zugänge, die regulären Besuchern verschlossen bleiben.

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